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Vorüberlegungen - ZielWas wollen wir:
Konzept: Modulanlage mit Schattenbahnhof und KehrschleifenGrundgedanken:Der Bahnhof Wittenberg-West ist in großen Teilen auch heute noch erhalten. Lediglich einige nicht mehr benötigte Anschlussgleise sind zurückgebaut. Die Anlagenkonzeption sieht vor , im vorderen (sichtbaren Bereich) diesen Bahnhof nachzubilden. Der Originalbahnhof ist von Einfahrweiche bis Einfahrweiche ca. 1,3 km lang, d.h. wir können die Längstausdehnung nicht genau 1:87 umsetzen, aber das kann man eh nie. Da im Original die Strecke aber über mehrere 100 Meter 3-gleisig und nur durch Felder verläuft und wir nur 15°-Weichen verwenden werden, sollten wir den Bahnhof auf 7,5 m (entspricht 5 Modulen) authentisch darstellen können. Hinter dem Bahnhof befindet sich ein Schattenbahnhof, welcher durch eine Kulisse vom Bahnhofsteil getrennt ist und daher für den Betrachter nicht einsehbar ist. In der Planung sind auch 2 Kehrschleifen, welche unterhalb der sichtbaren Anlage, jeweils an den Enden angeordnet werden. Der Bahnhof hat einige modellbauerische Vorteile:
UmsetzungBau der beiden Kehrschleifen:Die beiden Kehrschleifen werden dazu benötigt, um die Züge zu drehen (Hundeknochenprinzip) und so einen flüssigen Fahrbetrieb zu ermöglichen. Der Zug kann dadurch sowohl aus Richtung Wittenberg, als auch aus Richtung Dessau den Bahnhof befahren. Unterbau: Der Unterbau entsteht aus 19mm starken und 9cm hohen Tischlerplatten, auf den 10mm Pappelsperrholz als Trassenunterlage aufgeleimt und geschraubt wird. So kann wird der Unterbau dauerhaft verwindungsfest. Die Standbeine sind, mit Scharnieren am Modul angebaut, sodass man sie schnell herausklappen kann und mit Schrauben und Einschlagmutter fixieren kann. Derzeitiger Ausbaustand (08.2010): Die Holzarbeiten sind bis auf die beiden Wendeschleifen abgeschlossen. Die Gleisanlage ist sowohl im Bahnhofsbereich als auch im Schattenbahnhof verlegt, so dass ein (derzeit manueller) Fahrbetrieb in beiden Richtungen möglich ist. Nächste Arbeiten werden die elektrische Verkabelung, Aufbau und Anschluss der Signale, Schottern der Gleisanlagen sowie die Geländegestaltung sein. Größte Herausforderung wird jedoch die detailgetreue Nachbildung der vorhandenen Hochbauten. Über Unterstützung (insbesondere Bildmaterial aus den 70er und 80er Jahren ) freut sich die Arbeitsgruppe Modellbahn, des Fördervereins „Berlin-Anhaltische-Eisenbahn“ e.V. Wittenberg. |
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